Parodontitis

Entzündung des Zahnhalteapparates

Eine der häufigsten Erkrankungen der Bevölkerung im Bereich der Zähne ist die Parodontitis. Umgangssprachlich wird von einer Parodontose gesprochen.

Die Mehrzahl aller Erwachsenen ist betroffen. Etwa drei von vier Erwachsenen leiden im Laufe ihres Lebens daran – viele ohne es zunächst zu wissen.

Ursache für eine Parodontitis sind Bakterien, die sich zwischen Zahn und Zahnfleisch ansammeln. Werden diese bakteriellen Beläge (Plaque) nicht durch gründliche Reinigung mit Zahnbürste und Zahnseide entfernt, bilden sie einen harten, höckerigen Belag (Zahnstein). Mit der Zeit kommt es zur Rötung, Schwellung und Blutungsneigung des Zahnfleisches. Wird dies nicht behandelt, kann die Entzündung die Fasern, die die Zähne mit dem Kieferknochen verbinden, zerstören und im weiteren Verlauf zum Knochenabbau führen.

Ohne Fasern und Knochen beginnen sich die Zähne zu lockern und gehen verloren.

Parodontitis ist nicht heilbar aber aufhaltbar!

Aus diesem Grund ist es wichtig, die halbjährlichen Vorsorgen regelmäßig wahrzunehmen, in der der Zahnarzt und sein Team die jeweilige Situation im Mund beurteilen und behandeln können.